Konsumieren wir zu viel? Was ist mit unserem Wochenendeinkauf los und wie stehen Konsum und Gesellschaft im Verhältnis?

Konsumieren wir zu viel? Was ist mit unserem Wochenendeinkauf los und wie stehen Konsum und Gesellschaft im Verhältnis?

Nach langem mal wieder wagte ich mich am Samstagabend gegen 17.30 Uhr in den größten Supermarkt unserer Stadt – REAL Kauf. Zuvor schlenderte ich gemütlich durch Roller und gönnte mir ein paar nette Accessoires für mein zu Hause. Danach stürzte ich mich ins Gewühl des Supermarktes. Wobei. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, was mich erwarten würde.
Erst ging ich ganz „ICH“ in den Markt hinein, suchte nach meinen Einkäufen, welche ich mir vorher aufgeschrieben hatte. Doch dann geschah etwas für mich nicht Außergewöhnliches und schon rutschte ich aus meiner eigenen Klarheit heraus und nahm die Welt sofort wahr, wie sie sich mir wirklich präsentierte.

Ich war entsetzt!

Was ist mit unserem Wochenendeinkauf los?
Urplötzlich stand ein Mann – leicht genervt, in weiterer Entfernung von mit im Supermarkt, weil die Frau an seiner Seite in der Kosmetikabteilung nicht aus dem Tee kam. Eine Damen schimpften mit ihrem Sohn, weil er nörgelte. Kein Wunder! Wenn man mich und meine sensitive Ader fragt. Die Stimmung im REAL Kauf war auch weit von Liebe und Leichtigkeit, was Kinder so lieben, entfernt. Beim Anblick mancher Einkaufswagen wurde mir schwindlig. Sie waren bis zum Rand mit Waren gefüllt, sodass sich kaum noch Platz für einen einzigen Artikel bat. Verbraucht man so viel, das man den Wagen randvollpacken muss. Ok, sicherlich, eine 5-7 köpfige Familie brauch selbstverständlich wahnsinnig viel im täglichen Leben. Aber Großkopffamilien sind doch in unserer Gesellschaft keine Norm mehr.


Konsumieren wir zu viel?
Stellt sich mir als Frage.
Und warum rennen so viele Menschen am Samstagabend durch den Supermarkt? Mit Kind und Kegel. Als wenn sie kein zu Hause hätten. Oder ist es dort nicht schön genug?
Teilweise sah es aus, wie ein gemütlicher Familienausflug. Relaxt, ruhig und ausgeglichen. Doch der Schein trügte. Schaute man hinter die Fassade, bemerkte man sehr schnell, dass der Eine oder Andere genervt war. Männer beobachteten neben ihren Frauen andere Frauen, standen desinteressiert an der Fleisch -und Wursttheke und es machte den Anschein als wollen viele einfach nur noch daraus.


Wie stehen Konsum und Gesellschaft im Verhältnis?
Leben wir nur noch in einer Konsumgesellschaft, wo wir versuchen im Außen unsere inneren Bedürfnisse zu befriedigen? Suche wir unser Glück in äußeren Werten, auch wenn es ein Monstereinkauf im Supermarkt ist? Klagt der Deutsche nicht all zu oft, dass er zu wenig Geld im Portemonnaie hat? Rennen wir am Samstagabend in den Supermarkt, weil wir an anderen Tagen keine Zeit haben oder weil es viele in unserem Umfeld so machen? Sind Konsum und Vergesellschaftung, wo die Individualität kaum noch Berücksichtigung findet ein Massenleben oder Massenbewusstsein geworden?


Klar, brauchen wir über das Wochenende Lebensmittel, denn sie sind es, die uns körperlich am Leben halten. Gegen einen gemütlichen Einkaufsbummel ist auch nichts zu sagen oder gegen Schlendern auf Grund Einsamkeit.

Doch hier rannten Menschen umher, drängelten sich durch die Obst -und Gemüseabteilung mit anderen Menschen und verbreiteten eine Mischung aus Erdenschwer, Funktionalität und Kopflastigkeit, sodass es auch mich schlagartig befiehl, wie ein kleines Kind. Ich fand es nur noch gruselig und verspürte das dringende Bedürfnis abhauen zu wollen.
Das tat ich dann auch.
Ich suchte mir eine Kasse, stellte mich in der Schlange an, wo eine nette Kassiererin ihren Job tat. Ob sie mich als neues Mitglied in ihrer Schlange begrüßte, wußte ich nicht so genau. Das, was ich auf jeden Fall spürte, war, ein ungutes Gefühl. Vielleicht kam es auch von der Kundin an der Nebenkasse, welche, so wie mir schnell auffiel, mich beobachtete. Selbst an der Fleischtheke fiel mir auf, dass die Verkäuferin mich schnell und fix bedienen wollte.

Ganz ehrlich.

Kein Wunder, dass diese Menschen in diesem Supermarkt am Wochenende ihren Job genervt erledigen. Haben sie nicht auch ein Bedürfnis nach Ruhe und Zurückgezogenheit am Wochenende? Dabei sind sie gerade an diesem Tag dem größten Stresspegel der Woche ausgesetzt.

Ich möchte mit diesem Artikel nicht provokant und kritisierend wirken. Im Gegenteil. Ich möchte wachrütteln, bewusst machen. An die eigene Individualität appellieren. An den gegenwärtigen Augenblick, der uns besonders in Deutschland so fremd geworden ist.
Für mich ist das auch der Grund für:

Konsumieren wir zu viel? Was ist mit unserem
Wochenendeinkauf los und wie stehen Konsum und Gesellschaft im Verhältnis?

Doch warum fiel mir dies alles so bewusst auf.
Seit mehreren Jahren gehe ich ganz bewusst meinen eigenen Weg. Ich habe gelernt auf meinen Körper, seine Signale und auf mein Herz zu hören. Dadurch leben ich die meiste Zeit meines Tages ganz bewusst im HIER und JETZT. Im Augenblick. Meine Wahrnehmungen für die Welt sind dadurch intensiver, sensibler geworden. Ich funktioniere nicht mehr, sondern lebe mein Leben und meinen Alltag sehr bewusst. In meinem Körper, mit meinem Herzen, mit meinen Gefühlen. Mein Körper ist das Barometer für mich geworden. Mit seinen Gefühlen signalisiert er mir Empfindungen sofort. Sei es mein eigener Gedanke oder die Schwingung meines Umfeldes.
Die Schwingung des Umfeldes ist nicht immer angenehm, da man als hochsensibler Mensch die Energie ungefiltert wahrnimmt und im eigenen Körper spürt. Das geschieht allerdings nicht immer.

Ein nicht so sensitiver Mensch kann sich das kaum vorstellen. Was auch verständlich und nachvollziehbar ist.

Dabei wäre es so wunderbar, wenn alle Menschen ihre Sensitivität, die in jedem Menschen steckt, leben würden. Die Welt, das Miteinander, die Energien und Emotionen, die uns umgeben wären dann zu 100 % mit Liebe, Leichtigkeit und Güte gefüllt. Nicht nur uns würden wir damit eine Riesengefallen tun. Wir würden auch unseren Kindern eine Last abnehmen. Ihnen eine Welt des Friedens und der Glückseligkeit übergeben.

Der Wochenendeinkauf, das Konsumieren wir zu viel und das Verhältnis zwischen Konsum und Gesellschaft sind nur ein Beispiel einer langen Palette von gesellschaftlichen Normen, welche wir uns seit Jahren auferlegt haben.

Es sind schon viele Menschen auf dem eigenen Weg. Raus aus dem Hamsterrad der Gewohnheiten. Raus aus familiären Strukturen, rein ins eigene ICH, ins eigene Leben.
Sei auch Du dabei!


Sich selber fühlen, kann man lernen, sofern man es verlernt hat. Wir dürfen es wagen wieder auf unseren Körper zu hören. Wir dürfen mit ihm wieder in Kommunikation treten.
Mir selbst hat ein einfaches Ritual geholfen, welches ich für Kinder geschrieben habe, damit sie das Fühlen nicht verlernen.
Im Heike Reuschner-Shop

Wenn ich Dich berührt und zum Nachdenken angeregt habe,
freue ich mich.
Konsumieren wir zu viel? Was ist mit unserem Wochenendeinkauf los und wie stehen Konsum und Gesellschaft im Verhältnis?

Herzlichst

Deine Heike Reuschner
von Heike Reuschner`s spirituellem Blog


Sicherlich kenne ich dieses Leben auch aus meiner Vergangenheit.

Auch ich bin früher mit diesem Strom geschwommen, weil ich dachte, dass tut man so. Es ist richtig. Die letzten Jahre haben mich eines Besseren belehrt und genau darum war ich so entsetzt, dass sich an unserm Verhalten noch nichts geändert hat. Wir rennen immer noch in unseren Wochenendeinkauf, als wenn Montag die Regal leer sind, wir verhungern müssten oder ein Feiertag eine völlige Katastrophe wäre, weil wir einen Tag unsere Kühlschränke nicht auffüllen könnten. In der Wildnis würden wir prompt verhungern.


Kindheitserfahrungen

Vor langer Zeit habe ich den Entschluss gefasst über das Thema Kindheitserfahrungen und seine späteren Auswirkungen zu schreiben.
Und lange lag der Entschluss auch in meiner Schublade, so, als wenn ich noch etwas lernen müsste, um darüber schreiben zu können.

Wir denken immer unsere heutigen Probleme haben nichts mit unserer Kindheit zu tun. Und wenn wir es wissen sagen wir: „Ja, ja, ich weiß das!“, wissen aber dennoch nicht, wie wir das Thema anpacken und für uns zum Positiven verändern sollen.
Wollen – tun wir schon.
Nur das „WIE“ ist eine entscheidende Frage, die vor der Umsetzung steht und ein Punkt ist an dem wir sehr oft scheitern.
Meistens aus Unwissenheit, denn wir kennen unsere Kindheitsmuster oftmals gar nicht so genau. Geschweige, dass wir sie beim Namen nennen können. Und da stellt sich die entscheidende Frage:
„Wie kann ich etwas verändern, wenn ich es nicht in eigene Worte fassen kann?“
Genau!
Das geht nicht.

Meistens gibt es nicht nur einen Ansatzpunkt, sondern gleich mehrere.
Schließlich haben uns viele Aspekte in der Kindheit geprägt. Angefangen bei unseren Eltern zu Geschwistern. Später dann Freunde und Lehrer und noch später unsere eigenen Gedanken und Vorstellungen. Sie alle bilden eine Gebilde aus Gedanken und – Erinnerungsstrukturen, welche uns eine Vorstellung von unserem Leben geben.
Natürlich sind da noch unsere Träume, Ziele und Wünsche – unsere bildhaften Vorstellungen, welche noch den größeren Teil unseres JETZT als Kinder einnehmen. Genauso wie unsere schöne Erfahrungen und Erlebnisse.

Das unsere Prägungen aus Kinderzeiten eine Auswirkung auf unsere Zukunft haben können, auf die Idee kommen wir als Kinder erst einmal nicht.
Können wir auch nicht.
Wir wissen es nicht.
Wir können es als Kinder gar nicht wissen.
Wir befinden uns ja noch im Lernprozess.

Haben wir Eltern an unserer Seite, welche diese Zusammenhänge kennen, dann können uns unsere Eltern lenken und leiten. Sie können uns Erklärungen geben, damit wir schon in jungen Jahren lernen einen bewussten und guten Umgang mit uns selbst zu pflegen.
Meinem heutigen Wissen entsprechend ein mehr als nützlicher Ansatz für ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben.
Ein Ansatz, der wesentlich mehr wert ist, als die teure Markenjeans, das iPhone oder andere materiellen Werte.

Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen.
Denn unsere Eltern können und konnten es auch bei uns nicht. Sie gaben an uns das weiter, was sie selber gelernt haben.
Leider und vielleicht aus der Sicht unserer Eltern – „Gott sei Dank“ war unsere Kinderzeit nicht so kompakt und herausfordernd wie heute. Wobei ich nicht sagen möchte, dass unsere Eltern nicht auch ihr Päckchen zu tragen hatten. Das hatten sie genauso wie wir heute. Nur anders.

Heute fallen alte Erziehungsstrukturen zusammen, alte Denkmuster müssen überarbeitet werde, der Kopf muss seinen Platz an das Herz abgeben und wir müssen lernen neue Rollen in unserem Leben zu übernehmen. Eine Arbeit, die unseren Eltern mit Sicherheit erspart geblieben ist. Trotzdem stehen sie uns bei unseren Herausforderungen zur Seite, denn auch unsere Eltern lernen heute mit uns mit und bemühen sich neue Wege zu gehen, damit auch in ihnen die Liebe immer mehr erblühen kann.

Gut ist es, wenn wir unsere Eltern noch fragen können und wenn sie uns offen und ehrlich auf unsere Fragen antworten, denn oftmals haben wir als Kinder eine verzehrte Wahrnehmung der Dinge und sehen auf Grund dessen unsere Erinnerungen völlig anders.
Ein Beispiel:
Stell Dir vor, Du wurdest als Kind sehr behütet groß, aber nicht bemuttert und verhätschelt. Trotzdem kam es mit Deiner Mutter oft zu Reibereien, weil Du extrem willensstark warst und Deine Mama noch nicht wußte, dass sie mit konsequenten Worten, Liebe und Bestimmtheit weiter kommt als mit Dominanz und manipulierenden Worten. Die Folge war – ihr seit regelmäßig aneinander geraten und habt Eure Kräfte aneinander gemessen. Meistens verbunden mit Wut, Angst und Tränen. Wut, weil Deine Mutter irgendwann wütend aus der Haut gefahren ist. Angst, weil Du Angst bekommen hast vor ihr oder das sie Dich haut. Tränen, weil irgendeiner von Euch beiden hinter her geweint hat. Du vor Enttäuschung oder Deine Mutter vor Erschöpfung.
Nun hast Du ein ganz einfaches Programm gelernt:
Du musst Dich immer durchsetzen.
Du musst um alles kämpfen.
Du musst Angst vor Respektpersonen haben.
Dein Vertrauen wird missbraucht.
Du wirst oft enttäuscht und bist traurig.
Nun geht Dein Leben aber weiter und Du wunderst Dich, dass Deinem Leben die Leichtigkeit, die Beschwingtheit, die Einfachheit und dauerhafte Freude fällt. Immer wieder musst Du Hürden stemmen, Dein Recht einfordern oder sogar Dich aus den Löchern der Ungewissheit herausziehen.

Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt X, den nur Du kennst, sind Dir die Zusammenhänge nicht klar und schon gar nicht bewusst. Du lebst dieses Leben, liebst es auf eine gewisse Art und Weise und gehst jeden Tag wieder an den Start. Immer wieder in der Hoffnung, das sich etwas verändert. Doch das tut es nicht.

Kann es auch nicht!
Denn in Dir liegt nach wie vor der Grundstein dafür verborgen, welchen Du irgendwann in Deiner Kindheit unbewusst und unwissend dort abgelegt hast.
Das heißt, Dir muss erst das Muster bewusst werden, dann musst Du daran arbeiten – es annehmen und lieben lernen, damit Du es über einen weiteren Zeitpunkt Y verändern kannst.
Ein ungewisser Zeitraum – noch mit ungewissem Ausgang.
Aber nur für Dich und Deinen Kopf, denn der Ausgang ist vorprogrammiert, so bald Du eine Entscheidung gefällt hast. Der Rest des Weges entwickelt sich irgendwie von selbst, wenn Du achtsam, mutig und konsequent bist. Natürlich wirst Du hin und wieder auf die Nase fallen, das Gefühl haben – Du läufst rückwärts. Das ist normal und gehört, zum Wachsen und neue Programme übernehmen, dazu.
Als Kind bist Du ja auch nicht aufgestanden und konntest sofort laufen.
Nein Du musstest ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN.
Nur, Du hast Dir weniger einen Kopf gemacht. Du hast auf Deinen Körper gehört.

In diesem Sinn, wünsche ich Dir gutes Gelingen. Glaube mir ich weiß wovon ich hier schreibe, denn auch ich falle heute noch hin und stehe wieder auf und drehe eine neue Runde, auch wenn ich es nicht so schön finde.

Herzlichst Deine Heike Reuschner

 

Selbstliebe und Spiritualität

Mich berührt etwas ganz tief und darüber möchte ich heute gerne schreiben.
Vielleicht berühre ich auch Dich damit.
Vielleicht magst Du meine Zeilen gerne lesen und meine Sichtweise mit mir teilen.
Vielleicht möchtest Du auch gar nichts davon hören.

Beginnen möchte ich mit den Worten Selbstliebe und Spiritualität. Nichts hat in der heutigen Zeit mehr Aufmerksamkeit als diese Thema. Doch, wie kommen wir dazu und warum ist es so und was steckt letztendlich wirklich dahinter.
Jeder der mich kennt und meine Blogartikel – egal ob hier oder auf meinem MAP Blog verfolgt, weiß, dass ich immer aus eigener Erfahrung schreiben und das ich ein Mensch von einfachen Lösungen bin. Ich hasse lange Ratgeber, die ich erst Tage lang vorher lesen muss, bevor ich zum eigentlichen Lösungsweg vordringe. Genauso hasse ich Wissen, was nur angelesen und ungeprüft übernommen wurde. In meiner Vergangenheit habe ich das auch probiert, doch irgendwie habe ich mir damit nie selber glauben können. Es klang für mich immer irgendwie unwahr.
Auch wenn ich selber den spirituellen Weg gegangen bin, weiß ich heute, das ich vieles einfach nur glauben wollte, weil es viele Menschen, die in diesem Bereich unterwegs sind auch tun. Doch das ist nicht richtig.
Spirituelle Welten, so meine Meinung kann man nicht sehen. Unser Verstand wird nie wissen, ob es diese Dinge wirklich gibt, denn das kann er nicht. Er ist nicht dafür ausgerichtet. Letztendlich gibt es viele Überlieferungen von Engel und dem Göttlichem, aber ob diese Überlieferungen der Wahrheit entsprechen wissen wir nicht.
Eins weiß ich  aus eigener Erfahrung sicherlich. In uns lebt eine Energie, die wir sind – nenne es, wie Du es magst. Viele sagen Seele dazu. Für mich ist es meine Energie, die mich ausmacht, die mich zu dem macht, was ich bin, was ich lebe und meine Qualitäten im Außen widerspiegeln. Und das seit Anbeginn meines Lebens. Diese Energie ist nicht durch Zufall meine und oftmals passt es uns nicht, das wir gerade so sind, wie wir sind. Unser Ecken – die positiven Seiten nehmen wir gerne hin, aber unsere Kanten – die nicht so tollen Seiten wollen wir immer nur weghaben. Und genau das werden wir nie erreichen. Wir können nichts wegmachen, was uns ausmacht. Doch zurück zum Thema – eins weiß ich mit Sicherheit, diese Energie in uns kommt irgendwo her und sie wird nach unserem Tod auch dort wieder hingehen. Wie der Weg genau ist, weiß ich nicht, aber ich weiß zu 100% das man uns dort kennt, sich auf unsere Rückkehr freut, das dort viel Liebe und Freude ist und das man unseren Namen kennt. Und so werden wir alle irgendwann erleben, dass auf einer anderen Seite Jubelschreie, wie diese gibt: “ … kommt zurück!“
Ob uns das Angst machen muss?
Vielleicht! Vielleicht auch nicht! Zumindest dann nicht, wenn es uns in unserem Leben gelehrt wird, dass die Dinge genauso sind und das sie jeder Mensch an diesem Tag x erfahren wird. Dann wird es zu unserem Leben dazu gehören, wie Zähne putzen, essen und trinken. Dann wird auch endlich die Angst vor dem Tod unter dem Menschen verschwinden, weil dann jeder sein Leben in der Gewissheit leben kann, dass nichts von ihm verloren geht. Es bleibt irgendwo an irgendeinem Ort erhalten. Wo auch immer das sein mag!
Wenn Du aus heutiger Sicht meine Rat annehmen möchtest, dann rate ich Dir, prüfe für Dich ganz alleine, was Du glauben kannst und was nicht. Ich weiß, mit Sicherheit, es gibt draußen in der Welt viel Menschen die ihren Weg verloren habe, durch ungünstige Umstände und um diesen Weg wiederzufinden, suchen sie Halt in der Spiritualität. Der Ansatz ist ein Guter, doch muss man hier immer genau hinschauen, was ist mir nützlich und was nicht. Wenn ich nicht an Engel glaube, dann rufe ich sie aus purer Angst um Hilfe. Ob Dir das etwas bringt, weiß ich nicht. Wenn ich nicht an das Göttliche glauben kann, dann macht es mir eher Angst als das es mir dienlich ist. All diesen Menschen rate ich, höre auf Deinen Körper. Er ist der Resonanzbogen Deiner Gefühle. Vertraue Deinem Herzen und vertraue dem Guten in Dir, denn nur die guten und schönen Dinge sind unsere wahren Lebensbegleiter, auch wenn es oftmals ganz anderes in und um uns aussehen mag. Das es dann besonders schwierig ist, das Gute zu sehen und daran zu glauben, weiß ich sehr wohl. Womit ich zum nächsten Thema komme.
Nämlich zum Thema Selbstliebe. Und da stellt sich mir die ganz ehrliche Frage: „Wie soll ich mich selbst bedingungslos lieben, wenn man mir als Kind das Rüstzeug dazu nicht mitgegeben hat? Wie soll ich das tun, was mir gut tut, wenn man mir vergessen hat den Erste Hilfe Koffer in die Hand zu drücken – für mein eigenes Leben? Das geht gar nicht und kann nicht funktionieren.
Ich kann noch so viel an meiner Selbstliebe basteln und arbeiten, wenn ich tief in mir davon nicht überzeugt bin, haben ich keine Chance. Wenn ich dann in mir auch keine positiven Empfindungen spüren kann, haben alle positiven Gedanken an Selbstliebe schon gar keine Chance sich in mir zu manifestieren.
Das unsere Kindheit hier eine entscheidende Prägung in uns hinterlassen hat, ist ohne Zweifel. Doch dazu in einem extra Artikel mehr. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich den Mut in mir entwickeln muss über meinen Tellerrand zu schauen und über die Grundsätze in meinem Kopf, um mich weiterentwickeln zu können. Der Mut – einfach mal genauer hinzuschauen, die alten Dinge zu analysieren und näher zu verstehen, ermöglicht mir mehr Selbstliebe zu erlangen, in dem ich den ersten Schritt in eine andere Richtung gehe. Eine Richtung, die mir gut tut, besser für mich ist, die andere Menschen und ganz besonders mein Umfeld nicht verstehen werde und die mich mehr und mehr dazu herausfordert meine eigene Wahrheit zu finden und zu leben. Eine Wahrheit, die nur in mir lebt. Eine Wahrheit, die niemand außer ich verstehen kann. Eine Wahrheit die meiner Energie entspricht und die ich als Kind lange gelebt habe – und heute einfach nur in Vergessenheit geraten ist.
Aber warum in Vergessenheit?
Weil mich mein Alltag geprägt hat, mein Leben mit seinen Aufgaben und Erlebnissen.
Weil meine Kindheit mich geprägt hat.
Weil mein Leben und die Vergangenheit mich geprägt haben.
Weil mein Umfeld – meine Freunde und Familie mich geprägt haben.
Weil meine Kinder meinem Leben einen anderen Rahmen gegeben habe.
Weil ich mir Zwänge auferlegt habe.
Weil ich mir selbst untreu geworden bin.
Weil ich gelernt habe zu funktionieren.
Weil, weil, weil – ….
Sicherlich weißt Du selber, dass ich noch ganz viele „Weil`s“ hinzufügen könnte. Aber darum geht es nicht. Ich möchte Dich ermutigen, genau hinzuschauen, damit Du aufhörst Kompromisse einzugehen, wo Du keine Kompromisse eingehen solltest. Damit Du das aussprichst oder schreibst, was endlich gesagt oder geschrieben werden sollte. Damit Du Dir selber nichts mehr vormachst und damit Du offen und ehrlich zu dem stehst, was Dich ausmacht und bewegt. Denn, wenn Du das tust, bist Du mutig und entwickelst das Quentchen Selbstliebe, was Dir fehlt von ganz alleine und ehe Du Dich versiehst, wird Dir klar wie viel Eigenliebe Du in Dir entwickelt hast.

Herzlichst Deine Heike Reuschner

Telepathie

Das Thema Telepathie hat mich früher schon beschäftigt.
Da ich in diesem Bereich einige angenehme aber auch unangenehme Erfahrungen gesammelt habe, möchte ich den Facettenreichtum der Telepathie heute einmal näher beleuchten.

Also fangen wir mal ganz harmlos an.
1. Du stehst in Deiner Küche und denkst gerade an jemanden, sagen wir mal beispielsweise Deine Mutter. Kurze Zeit später geschieht folgendes – Deine Mutter ruft Dich an und Du sagst am Telefon zu ihr: „Ich habe gerade an Dich gedacht!“ Dieses Beispiel ist das klassischste Modell, was mit Sicherheit viele von Euch kennen.
2. Du stehst wieder in Küche und bereitest das Abend essen vor. Kurz bevor Du mit dem Essen fertig bist, denkst Du so an Dein Kind, was oben in seinem Kinderzimmer spielt. Du denkst Dir: „Eigentlich könnte …. zum Essen kommen. Kurze Zeit später ruft Dein Kind von oben runter: „Hast Du mich gerufen!“
3. Du sitzt mit Deiner Freundin im Auto und Ihr sprecht über ein bestimmtes Thema. Du denkst noch einmal über das Gesprochene nach und bevor Du weitersprechen kannst, spricht Deine Freundin schon Deine Gedanken aus.
4. Nehmen wir mal an, Du warst am Wochenende weg und hast eine alte Freundin wiedergetroffen. Ihr habt Euch gut unterhalten, viel miteinander gelacht und hinterher gesagt, hoffentlich auf bald. 3 Tage später fährst Du durch Deine Heimatstadt und denkst noch einmal an Deine alte Freundin und Euer Treffen und prompt, was passiert – Du begegnest Ihr und sie fährt mit dem Auto an Dir vorbei.
5.Stell Dir nun vor, Du bist ein Mensch der viel chattet. Abends nach der Arbeit gehst Du in den Chat, um noch etwas mit Freunden zu schreiben. Zufällig hast Du vor 4 Wochen einen neuen Freund darüber gefunden und Ihr versteht Euch prächtig. Also gehst Du in den Chat und fragst Dich, ob … auch online ist. Sobald Du on bist, siehst Du er ist da. Du freust Dich, schreibst ihn an: Hey, schön das Du auch online bist. Wie war Dein Tag?“ Du drückst auf „abschicken“ und prompt kommt eine Nachricht von Deinem Freund bei Dir rein: „Hey, das finde ich ja cool, dass Du Online kommst. Hast Du Lust auf ein paar Zeilen?“
6. Ich gehe einen Schritt weiter. Ihr schreibt Euch in der Zwischenzeit täglich, versteht Euch blind und habt solche Erlebnisse, wie ich sie oben beschrieben habe, öfter. Es entwickelt sich ein humorvoller, netter Chat zwischen Euch und ehe Du Dich versiehst, flammt in Dir jedes Mal, wenn Du eine Nachricht von Deinem Freund bekommst ein warmes Gefühl in Deinem Bauch auf. Du bist verwundert und warst Dir nicht bewusst, dass Du Dich in Deinen Chatfreund verliebt haben könntest. Du haderst mit Dir. Schreibst Du es ihm oder lieber nicht. Du kennst ihn ja nicht, hast ihn noch nie gesehen. Wie soll so etwas dann möglich sein. Eines Tages fasst Du Dir ans Herz und schreibst es ihm ungefähr so: „Hallo …. ich komme mir etwas doof vor, aber ich möchte Dir gerne schreiben, dass Du mir wichtig geworden bist. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich Dich liebe, aber ich mag Dich und würde gerne von Dir wissen wollen, ob es Dir ähnlich geht?“ Noch beim Abschicken kommst Du Dir blöd vor und fragst Dich, ob Du es richtig gemacht hast. Doch intuitiv warst Du Dir ganz sicher, dass Du es ihm schreiben willst. Tage später geschieht nichts. Ihr trefft Euch nicht mehr Online und Dein Freund reagiert auch nicht auf Deine Nachricht. Du schelltest Dich selber, weil Du so offen warst. Plötzlich nach einer Woche seit Ihr wieder zeitgleich on. Du schreibst ihn auch an und er reagiert drauf. Intuitiv weißt Du, dass Deine Nachricht etwas verändert hat, denn er ist überheblich – so von oben herab. Vielleicht hat er bekommen, was er wollte. Außerdem ist er kühl und abweisend zu Dir. Die Magie, die Euch umgeben hat, ist verschwunden. Du bist verwundert, verwirrt, traurig und Du verstehst nicht so ganz, was hier geschehen ist. Erst später wirst Du hier erkennen, dass nicht Du sondern Dein Freund sich in Dich verliebt hat. Du hast es gespürt – telepathisch – und Du warst diejenige, die es ausgesprochen hat. Er war natürlich nicht ehrlich zu Dir und hat Dich eiskalt abblitzen lassen.
Doch für dieses Verhalten gibt es mehrere Antworten:
– 
Er kann mit Deiner Offenheit und Ehrlichkeit nicht umgehen und fühlt sich ertappt.
– Er spielt gerne auf solche Weise mit Frauen und lässt Dich dann buchstäblich fallen, wie eine heiße Kartoffel, wie ein Sprichwort so schön sagt.
– Er schreibt Dir und teilt Dir mit, dass er nichts für Dich empfindet und Du fragst Dich, ob Du doof bist. Nein, das bist Du nicht. Mehr dazu erkläre ich Dir später.
– Er empfindet dasselbe wie Du, verdrängt es aber, um es sich nicht eingestehen zu müssen.
7. Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter. Auch Du hast Dich in seine Art und Weise verguckt, magst seine Art zu schreiben und warst nur diejenige, die es ausgesprochen hat. Auch hier reagiert er wieder nicht drauf und lässt Dich einfach so im Regen stehen.
Auch für dieses Verhalten gibt es unterschiedliche Erklärungen:
– als erstes kannst Du die oben aufgeführten Anregungen hier genauso anwenden.
– Ihr wart beide auf der gleichen Wellenlänge und habt über das morphische Feld Eure Empfindungen wahrgenommen. Das vorab als Erklärung dazu.
– Ihr seit beide noch nicht bereit Euch zu begegnen. Angst kann hier ein Faktor sein, der Euch ausbremst. Angst durch alte Verletzungen.
– Du bist noch nicht bereit, auch wenn der tiefe Wusch in Dir ist.
– Er ist noch nicht bereit, weil er sich nicht festlegen, binden oder outen will.
8. Sagen wir mal Du und eine Bekannte aus einem ganz anderen Ort seit über Twitter verbunden. Ihr arbeitet an einem gemeinsamen Projekt. Bei Dir läuft alles super. Bei Deiner Freundin nicht. Du wunderst Dich schon, das Du einige Tage nichts mehr von ihr gehört hast. Du schreibst sie an. Du wartest 2 Tage und nichts passiert. Doch Du wunderst Dich, dass Du ganz oft an sie denken musst und das Du Dich dabei immer ganz schlecht fühlst. Zwischenzeitlich hattest Du einige Deiner Ereignisse auf Twitter gepostet. Dann fast Du Dich erneut ans Herz und schreibst sie wieder an. Sie antwortet Dir und in der Nachricht erfährst Du, dass sie mit dem Projekt total auf der Stelle tritt. Die Energie die Du in Deinen Räumlichkeiten wahrgenommen hast, löst sich urplötzlich auf, denn all ihr Frust löst sich auf, dadurch sie ihn Dir schreibt. Du hast ihn die ganze Zeit gespürt. Konntest es aber nicht in Worte fassen. Was hier geschieht, erkläre ich Dir auch später.

So gehen wir mal zu Punkt 6 zurück. Was geschieht hier:
Er schreibt Dir, das er nichts für Dich empfindet. Du kannst Dich trösten und Dir sicher sein, er empfindet etwas für Dich. Nur hast Du ihn entlarvt und das wird leider im alten Denken kein Mensch zu geben und sagen: „Scheiße Du hast recht.“ Wobei ich es nicht als schlimm empfinde. Im Gegenteil, es ist die pure Wahrheit in ihm drin und wenn er es verdrängt, verleugnet er sich selber. Das finde ich eher schlimm. Außerdem kann man sich doch mögen und es sich sagen. Deswegen kann die Freundschaft, wie sie war doch bestehen bleiben. Man muss sich nur einigen und sagen: „Hey, wir lassen aber alles wie es bis jetzt ist, ok!“ Doch nun zu dem, was hier geschieht. Das morphische Feld ermöglicht uns Wahrnehmungen über große Grenzen hinweg. Da können Kilometer zwischen liegen, dass interessiert das morphische Feld nicht. 2 Menschen nutzen einen Raum. In diesem Feld können die gegenseitigen Empfindungen von Raum zu Raum transportiert werden, sodass sie jeder in den eigenen Räumlichkeiten spüren kann. Das geschieht über den Kopf – die Verbindung entsteht über den Kopf. Da wir alle nicht nur einen Platz in unserem Körper, tief verankert in uns selbst haben, kann es schnell geschehen, dass der Kopf die Resonanz des anderen spürt. Das hängt auch von der eigenen Sensibilität und wie spirituelle Menschen meinen vom Bewusstsein ab. Wobei ich ganz klar sage, die eigenen Empfindungen, die jeder aussendet, empfindet auch jeder ganz klar in sich selbst. Wenn Du nun diese Empfindung hast, dann kannst Du Dir zu 100 % sicher sein, dass Du sie echt empfindest und dass sie von Deinem Freund – nach meinem Beispiel kommt.

So nun zu Punkt 7:
Hier geschieht dasselbe wie in Punkt 6. Ihr teilt Euch das morphische Feld und Du spürst die Frustenergie Deiner Freundin, sobald Du an sie denkst. Sie ist einfach sauer, weil ihr Projekt nicht läuft und diesen Frust hatte sie schon als sie Deine Nachricht gelesen hat. Auch hier ist der Kopf wieder der Transporteur der Nachricht. Nun mag sie Dir nicht antworten, ihr Frust ist einfach zu groß. Die Energie bleibt unausgesprochen und dadurch länger in Deinem Lebensraum – in Deiner Umgebung stehen. Ausgelöst sein kann die Informationsflut auf telepathische Weise zwischen Euch durch das Posting auf Twitter von Dir. Dadurch denkt sie verstärkt an Dich und Du schreibst sie an. Nach außen sieht es aber so aus, als wenn sie nichts getan hat und Du der Initiator warst. Dem ist aber in Wirklichkeit nicht so. Ein Vorgang der meistens unbewusst abläuft.

Gerade, wenn man als Mensch besonders sensible oder noch zu kopflastig geprägt ist, ist es wichtig ins Fühlen zu gehen. Fühlen zu lernen. Als Kinder konnten wir das alle sehr gut und wir haben eher auf unser Gefühl als auf unseren Kopf gehört:

Denn gerade in solchen Situationen, wenn man sich schwer abgrenzen und den Zusammenhang noch nicht verstehen kann, sollte man sich prüfen können, ob man das, was man gerade spürt wirklich will. Besonders dann, wenn man sich selbst und andere dadurch enttäuschen könnte. Wie schnell stellt man später fest: „Ach je, der … tut mir gar nicht gut. Er mag mich zwar, aber ich ihn doch nicht so wie ich annahm, das wird mir erst heute klar.“ Das wäre sehr dumm und besonders ungünstig.
Doch am allerbesten ist es, wenn alle Menschen lernen können, offen und ehrlich ihre Gedanken, Gefühle und Empfindungen auszusprechen, dann würde es dieses Gefühlschaos nicht geben und die vielen unterdrückten Emotionen, die den Raum ausfüllen. Und ein ausgesprochenes Wort ist immer angenehmer als eine unausgesprochene Schwingung.

Um ins Fühlen zu kommen, habe ich wieder das Engels – Ritual für Dich.
Probier es aus. Durch das tägliche Üben wirst Du bald die ersten Erfolge erzielen.
Ansonsten hoffe ich, dass ich Dir die unterschiedlichen Facetten der Telepathie etwas erklären konnte und etwas Licht ins Dunkle bringen konnte und wie Du siehst, sind die Dinge manchmal anders als Du sie annimmst.

Ansonsten habe ich noch ein Video für Dich. So, wie ich die Telepathie darin erkläre, ist sie wunderschön. Wenn Telepathie aber ist wie in Beispiel 6, 7 und 8 dann ist sie eher unangenehm und anstrengend.

Herzlichst Deine Heike Reuschner

Selbstliebe

Momentan kommen viele Erkenntnisse zu mir und es sprudelt nur so aus mit heraus.

Heute habe ich mir überlegt, dass ich mal das Thema „Selbstliebe“ aufgreife.
Gehört habe ich früher immer sehr viel davon. Was ich damit machen soll, wußte ich nie so genau.
Heute ist mir klar, das der Selbstbewusste kein Problem mit seiner Selbstliebe hat. Er ist auch meistenteils zentriert in seinem Körper. Kopfkino kennen diese Menschen, so nehme ich an, nicht. Sie haben eine klare Vorstellung von sich und ihrem Leben. Sie wissen genau, was sie wollen. Sie entscheiden, wo Entscheidungen notwenig sind und dann gehen sie diesen Weg. Das Witzige bei diesen Menschen ist, alles andere kommt dann irgendwie von selber und das ist für sie auch noch ganz selbstverständlich. Sie sind im Flow, wie es so schön heißt.

In meiner Vergangenheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht so einfach ist an der Selbstliebe zu arbeiten. Man kann sich tausend tolle Sachen erzählen und einreden, wenn man es nicht lebt, hat man keine Chance. Es wird immer ein Gedanke im Kopf bleiben und nicht mehr.
Die Liebe zu uns selbst wird immer von der Angst gehemmt.
Angst  – wir selber zu sein, weil wir nicht in das Bild der Gesellschaft passen.
Angst – nicht angenommen und akzeptiert zu werden.
Angst – verletzt zu werden.
Angst  – nicht verstanden zu werden.
Angst – etwas auszusprechen, was andere Menschen ganz anders sehen.
Angst – vor der Liebe, die paradoxer Weise die größte Sehnsucht in uns Menschen ist.
Usw. usw. …

Das Dumme an unserer Gesellschaft ist, dass Angst zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens geworden ist. Sie fängt bei den Nachrichten an, geht über zahlreiche Krankheiten weiter und hört bei der Kindererziehung auf.
Kinder dürfen schon im frühen Alter erfahren, was es bedeutet Angst zu haben. Nicht nur vor der Dunkelheit, die sie so fürchterlich finden. Nein, auch wenn ihre Eltern zu ihnen sagen: „Wenn Du das nicht tust, bekommst Du das nicht!“ Ein tolles Druckmittel, um als Elternteil den eigenen Willen durchzusetzen. Aber kann es nicht auch anders gehen. Mit Liebe, Ruhe und Konsequenz?
Ja, ich weiß, das muss man erst lernen, weil wir es alle in unseren eigenen Kinderstrümpfen ebenfalls anders erfahren haben. Aber um starke Erwachsene zu bekommen, müssen wir Eltern uns auf den Weg machen und selber zu starke Erwachsenen werden.

Das funktioniert am allerbesten, wenn wir lernen konsequent unseren Weg zu gehen und immer das Gute im Auge behalten. Das heißt nicht, dass wir immer lieb sein müssen. Den eigenen Weg zu gehen, kann auch unbequem sein und viele Herausforderungen mit sich bringen. Was gesagt werden muss, muss gesagt werden und dazu darf man stehen – ohne wenn und aber. Dabei macht man sich schon die Hände dreckig, verprellt die ein oder andere Freundschaft oder wird von seinem nahen Umfeld überhaupt nicht mehr verstanden.
Das kann passieren, doch wir müssen uns nicht mit allen Menschen verstehen. Das geht auch gar nicht und ist vom Leben auch nicht gewollt. Wir müssen genau die Menschen finden, die wirklich zu uns und unserem Wesen passen, dann läuft auch alles harmonisch und gut.
Und hier fängt für mich wahre Selbstliebe an!
Ich entwickle den Mut in mir genau hinzusehen, hinter die Kulisse zu schauen, hinter meine  – ach so eingefahrenen Gewohnheiten. Wenn ich diesen Mut entwickle, wird sich alles wie bei einem Haus nach oben aufbauen und die alten Muster können sich eines nach dem anderen verabschieden und ehe ich mich versehen habe, habe ich so viel Selbstliebe aufgebaut, dass es mir erst viel später bewusst wird.
Nichts anderes ist mir auf meinem Weg zu meiner ganz eigenen Individualität passiert.
Noch immer habe ich Angst manche Weg zu gehen, doch ich gehe sie trotzdem.
Noch immer fühle ich mich in dem Moment unwohl – auch jetzt, wo ich darüber schreibe.
Noch immer bekomme ich einen Schreck vor meinem Wissen, vor meiner Klarheit und vor mir selbst.
Noch immer ist es für mich ungewohnt so fest verankert in meinem Körper zu sein, frei von dem Geplapper in meinem Kopf.
Doch auf der anderen Seite genieße ich diesen Zustand und bin froh darüber, dass mich das Leben an die Hand genommen hat und mir Stück für Stück gezeigt, wo ich hingehöre.
Oftmals passieren uns solche Dinge erst in unserer Lebensmitte, genau dann, wenn wir der Meinung sind – jetzt sitzen wir fest in unserem Sattel.
Vielleicht war es der falsche Sattel.
Vielleicht haben wir uns die Jahre zuvor verlaufen.
Vielleicht haben wir uns verbiegen lassen – uns angepasst.
Vielleicht haben wir zu viele Kompromisse gemacht, haben zu viel unser Ego gelebt und die Meinungen anderer abgewertet.
Alles ist möglich!

Und wieder kann ich Dich nur ermutigen ins „FÜHLEN“ zu kommen.
Was fühlt sich gut in Dir an?
Wo fließt die Energie?
Wo fließt Liebe?
Wo bist Du zentriert in Dir – wo ruhst Du in Dir?
Fühlen kannst Du lernen. Das schreibe ich Dir aus Erfahrung, denn auch ich habe wieder gelernt zu fühlen.
Ja, gelernt – denn als Kinder konnten wir fühlen, haben wir gefühlt – bis wir uns an die kopfgesteuerte Erwachsenenwelt angepasst haben. Ungewollt und unbeabsichtigt – abgeguckt halt, von unseren Vorbildern, die es damals auch nicht besser wussten. Das muss an dieser Stelle auf alle Fälle gesagt werden.

Damit ich selber wieder fühlen lernte, habe ich mir Möglichkeiten zu nutze gemacht, welche ich in zwei Rituale verpackt habe.
Ich stelle sie Dir für einen kleinen Obolus zur Verfügung. Nutze sie.
1. Das Glücks – Ritual
2. Das Engels – Ritual

Für heute mache ich Schluss. Von Herzen wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Erfolg auf neuen Wegen. Es lohnt sich, vertraue Dir!

Herzlichst Deine Heike

Das Leben mit seinen Facetten

Momentan bin auf den Spuren des bewussten Seins.
Naja, momentan stimmt auch wieder nicht.
Bewusstsein, das Leben an sich und die Art wie wir denken und handeln, hat mich schon immer fasziniert. Auch haben mich die mystischen Bereiche begeistert und ich wollte verstehen lernen, wie wir so mit dem Universum zusammenhängen.

Gestern habe ich eine neue Entdeckung gemacht von der ich immer glaubte, sie stehe nur mit mir im Zusammenhang. Dem ist aber nicht so. Es ist immer ein Zusammenspiel aller beteiligten Personen, auch wenn sie sich nicht in einem Raum befinden.

Früher ging es mir oft so, dass ich nach einer langen Arbeitswoche an meinem Friseurstuhl am Samstagabend am liebsten zu Hause geblieben wäre. Gemütlich auf der Couch bei einem Glas Wein im Kerzenschein mit einem guten Film auf der Fernseher – Leinwand. Leider waren wir mal wieder, wie so oft am Samstagabend mit Freunden verabredet. Naja, sie haben ja auch ein Anrecht darauf ihre besten Freunde am Wochenende zu treffen. Schon am Nachmittag beschlich mich das Gefühl – tief in mir – ich mag da gar nicht hin. Natürlich habe ich dieses Gefühl immer auf mich bezogen und auf meine lange Arbeitswoche und das starke Bedürfnis nach Ruhe und Zurückgezogenheit.
Nie im Traum wäre ich darauf gekommen, dass auch der andere – in dem Fall unsere Freunde auch daran beteiligt sein könnten.
Warum sollten sie auch keine Lust auf uns haben? Sie haben uns ja schließlich eingeladen!

Dieses Wochenende habe ich eine neue Entdeckung und einen neuen Zusammenhang festgestellt.
Ich war mal wieder bei Freunden eingeladen. Es war am Nachmittag zum Kaffee. Wieder einmal beschlich mich das Gefühl – ach, ich mag lieber zu Hause bleiben. Dabei hatte ich keinen anstrengenden Tag hinter mir. Im Gegenteil. Ich bin gerade aus dem Urlaub gekommen, hatte einen relaxten Vormittag und freute mich auf meine Verabredung.
Was war es nun, was mich in diese Phase brachte zu sagen: “ Ach, ich habe irgendwie keine Lust?“
Eine alte Stimme aus vergangenen Tagen in mir?
Ich wußte, wenn ich da bin, wird diese Stimmung verflogen sein und ich werde einen schönen Nachmittag haben. Also gedacht – getan. Ab in die Dusche, in ein paar schicke Sachen, ins Auto und los.

Als ich bei meinen Freunden ankam, musste ich feststellen, dass ich gar nicht erwartet wurde. Dennoch war die Freude groß als ich da war. Ich war verwundert und sagte: „Wir haben uns doch verabredet. Ich habe es mir extra in den Kalender eingetragen und der Termin stand für mich fest.“
Meine Freunde versicherten mir: „Du wolltest anrufen, wenn Du aus dem urlaub zurück bist, Wir haben gedacht Du kommst nicht und versetzt uns.“
Nun war ich verwundert. Denn das hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.
Doch danach wurde mir auf einmal alles klar.
Mein Unlust war nicht ein Teil einer alten Erinnerung in mir. Wie schon erwähnt, früher ging es mir am Wochenende reihenweise so, denn ich war Samstagabends chronisch überarbeitet und müde.
Dieses Mal war es eine Empfindung, die schon längst in meinem Raum war, welche ich nur nicht richtig zu deuten wußte und welche ich erst 2 Stunden vorher wahrnahm. Ich wurde nämlich auf Grund des Missverständnisses nicht erwartet.
Im Fazit musste ich feststellen: Hätte ich den Termin sausen lassen auf Grund meines Gefühls, wäre es nicht einmal aufgefallen – im Gegenteil – es wäre sogar ok gewesen. Ich wurde ja nicht erwartet.

Das witzig an solchen Erlebnissen ist leider immer, dass man die Wahrheit immer erst im Nachhinein erfährt, wie bei so vielen Dingen im Leben.
Doch das Universum hat mal wieder ganze Arbeit geleistet, auch wenn ich es in dem Moment nicht verstehen konnte.

Herzlichst Eure Heike Reuschner