Die Legende der Wächter

Gestern habe ich nach langem mal wieder meinen Lieblingsfilm „Die Legende der Wächter“ auf DVD gesehen.
Kennt jemand von Euch diesen Film?
Ich liebe ihn und haben ihn schon unzählige Male gesehen.

Was mich daran so fasziniert?
Ganz einfach!
Die Euleneltern bringen ihren jungen Eulenkindern die Weisheiten der Eulen bei. Sie leeren sie das kostbare, überlieferte Gut der vorangegangenen Generationen.

In Bezug auf uns Menschen fällt mir dabei ein, das wir vergessen haben unseren Kindern unsere Weisheiten weiterzugeben, da wir diese Weisheiten selber nicht kennen.
Ich persönlich finde es aber sehr wichtig, wenn wir unseren Kindern eine weise Welt erhalten, denn schließlich kommen sie daher, leben und lieben aus tiefem Herzen und gehen unbeirrt offen und frei ihren Weg. Sicherlich machen auch sie ihre Erfahrungen, welche nicht nur von Güte und Liebe geprägt sind. Doch der Umgang damit ist immer der Entscheidende. Und genau hier finde ich es wichtig anzusetzen, damit unsere Kinder zu starken, bewussten und mitmenschlichen Erwachsenen werden.
So, wie der kleine Soren halt.

Der kleine Eulenjunge Soren glaubt an die Geschichten seines Vaters. Hingegen sein Bruder Cludd glaubt nicht daran und findet das alles sei der größte Quatsch.
Doch es kommt wie es kommen muss, beide Eulenkinder werden entführt und schlagen dort unterschiedliche Richtungen ein.
So wie es im normalen Leben auch ist, sind die Geschwister Grundverschieden mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen, sodass sie verschiedene Wege gehen müssen.
Soren geht den Weg der Liebe, bewahrt sich das Vermächtnis der Eulen, glaubt fest an das Gute und an die Weisheiten aus vergangenen Tagen und folgt unbeirrt diesem Ruf, auch wenn er die Aussagen nicht sehen kann. Sein Bruder Cludd hingegen schlägt einen völlig anderen Weg ein. Trennt sich vom Guten und folgt dem Weg, der von Macht, Gier und bösem Tun geprägt ist.
Letztendlich siegt das Gute, auch in diesem Film.

Das Faszinierende ist das Soren unwiderruflich an etwas glaubt, was er nicht sehen kann. Er kann es spüren in seinem Muskelmagen und mit diesem Gefühl tief in ihm drin, weiß er immer was er tun muss und was gut und richtig ist. Er bewahrt sich die Geheimnisse einer uralten Zeit, glaubt an sie und geht mit ihnen unbeirrt seinen Weg. Er setzt sich für das Gute ein.

Nichts anderes ist es doch bei uns Menschen. Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde und letztendlich sind wir ein Teil des großen Ganzen mit einem Gefühl in unserem Körper. Nur durch dieses Gefühl wissen wir was gut und stimmig für uns ist, was wir tun sollen, wo unsere Aufgaben sind. Damit dienen wir uns selbst und der Gemeinschaft. Wir stellen uns in den Dienst einer größeren Sachen, leben in diesem Augenblick und wissen, das wir alles bekommen, was wir zum Leben und zum glücklich sein benötigen. Wir tun und geben unser Bestes  und das Leben tut den Rest für uns hinzu.
Das zu verstehen, ist nicht wirklich einfach, da man es mit dem Verstand nicht verstehen kann. Das geht nur mit einem guten Körperbewusstsein, denn dann schließen auch wir Menschen uns an unsere Weisheiten an – an unser Vermächtnis, was auch in uns lebt und an uns über Jahrtausende hinweg überliefert wurde. Wir haben nur nicht gelernt darauf zu hören, weil es uns und unseren Vorfahren niemand beigebracht hat.
Dieses wieder zu lernen ist eine große Aufgabe, welche machbar ist. Dann gehen wir in unserem Leben Richtung Glück, auch wenn wir aus dem Scherbenhaufen kommen.

Tun wir uns und unseren Kinder den Gefallen – für eine glückliche Zukunft, eine Leben in Zuversicht und ein zu Hause in Frieden.

Mit meiner Arbeit möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten.
Ihr möchtet mehr darüber wissen? Schaut hier!

Herzliche Grüße Eure Heike Reuschner